Arm-Bein-Index (IGel)

Der Arm-Bein-Index hilft, Durchblutungsstörungen frühzeitig erkennen und behandeln zu können.

Der Arm-Bein-Index (ABI) ist eine empfindliche und genaue Untersuchung, um die Diagnose einer Verschlusskrankheit der Beinschlagadern zu stellen oder auszuschließen. Die Messung des ABI ist für den Patienten nicht belastend und kann rasch und kostengünstig durchgeführt werden. Die Leitlinie empfiehlt sie als Routineuntersuchung.

Wie wird die Untersuchung durchgeführt?

Der Arm-Bein-Index (ABI) ist das Verhältnis zwischen systolischem Blutdruck an der Knöchel- und Oberarmarterie. Er wird für beide Körperseiten getrennt gemessen. Verwendet werden die höheren Messwerte an Knöchel- und Oberarmarterie, da die Verwendung niedrigerer Werte die Wahrscheinlichkeit falsch positiver Ergebnisse erhöht.

Was bedeuten die Messwerte?

1,00–1,29 Normal
0,91–0,99 bei Diabetes mellitus muß eine arterielle Verschlußkrankheit ausgeschlossen werden
0,71–0,90 Hinweis auf leichte bis mittelschwere periphere arterielle Verschlußkrankheit
kleiner 0.71 kritische Durchblutungsstörung

Beim Diabetes mellitus bedarf das Ergebnis einer besonders kritischen ärztlichen Bewertung. Einen Abfall des ABI klären wir immer mittels Duplex-Untersuchung der Beingefäße ab.